Vollstreckungsberechnung und Strafzeitberechnung
Prüfung der Daten anhand der Strafdauer, der Anrechnung, der Zusammenrechnung von Strafen, des Rückfalls und der Übergangsvorschriften.
Umfang ansehenDas Strafvollstreckungsrecht umfasst das Verfahren, den Ort und die Dauer, in der eine rechtskräftig gewordene Strafe vollstreckt wird, die Rechte des Verurteilten sowie die Rechtsbehelfe gegen Vollstreckungsmaßnahmen. Die Prüfung der Vollstreckungsberechnung, die Voraussetzungen von Bewährung und bedingter Entlassung sowie die Entscheidungen der Anstaltsleitung sind die zentralen Themen dieses Gebiets.
Die Güneş & Güneş Rechtsanwaltskanzlei prüft für Verurteilte, Personen, die sich auf die Strafvollstreckung vorbereiten, und deren Angehörige das Strafurteil, die Strafzeitberechnung (müddetname), die Zustellungen und die Entscheidungen der Anstalt gemeinsam. Die Stelle, bei der ein Antrag gestellt werden kann, die Frist, die erforderlichen Unterlagen und der Umfang der zu übernehmenden Tätigkeit werden nach der Akte bestimmt.
Untersuchungshaft ist etwas anderes als die Vollstreckung einer rechtskräftigen Freiheitsstrafe. Haftbeschwerden und Entlassungsanträge werden im Rahmen des Strafverfahrens behandelt. Gleichwohl können die gesundheitlichen, Besuchs- und Disziplinarangelegenheiten von Untersuchungsgefangenen in der Haftanstalt auch nach den einschlägigen Vollstreckungsvorschriften geprüft werden.
WENN EIN FRISTGEBUNDENER VORGANG ANSTEHT
Wenn eine Antragsfrist naht, eine Vorladung in die Haftanstalt, eine Bewährungsmitteilung oder ein ernstes Gesundheitsproblem vorliegt, geben Sie dies bei der ersten Kontaktaufnahme an. Bei fristgebundenen und dringenden Angelegenheiten wenden Sie sich telefonisch an die Kanzlei, ohne die Antwort auf Ihre Nachricht an die Kanzlei abzuwarten.
Telefon und KontaktdatenDer Leistungsumfang beschränkt sich nicht auf die Berechnung des Entlassungsdatums. Vom Beginn der Vollstreckung bis zu ihrem Abschluss bewerten wir die Entscheidung, ihre Umsetzung und den Rechtsbehelf gemeinsam.
Prüfung der Daten anhand der Strafdauer, der Anrechnung, der Zusammenrechnung von Strafen, des Rückfalls und der Übergangsvorschriften.
Umfang ansehenBewertung der Voraussetzungen, der Pflichten, der Entschuldigungsgründe und der wegen eines Verstoßes ergangenen Entscheidungen.
Umfang ansehenRechtliche Begleitung bei dem anzuwendenden Vollstreckungsregime, bei guter Führung und beim Widerruf der bedingten Entlassung.
Umfang ansehenVerlegung in eine offene Anstalt, Entscheidungen des Verwaltungs- und Beobachtungsrats, Disziplinarmaßnahmen und Anträge beim Vollstreckungsrichter (infaz hâkimliği).
Umfang ansehenGesundheit, Schwangerschaft, Geburt, Kinderbetreuung und altersbedingte Voraussetzungen; Vollstreckung in der Wohnung, nachts oder am Wochenende.
Umfang ansehenAngelegenheiten zu Besuchen, Schriftverkehr, Gesundheit, Hafturlaub, Verlegungen zwischen Anstalten und internationaler Überstellung verurteilter Personen.
Umfang ansehenZwei Freiheitsstrafen derselben Länge müssen nicht zur Entlassung am selben Tag führen. Entscheidend sind Art und Zeitpunkt der Tat, das rechtskräftige Urteil, der Rückfall, die anzurechnenden Zeiten und das auf die Person anzuwendende Vollstreckungsregime.
Die Strafzeitberechnung ist das Dokument in der Vollstreckungsakte, in dem die Strafe und die maßgeblichen Daten ausgewiesen sind. Der Zeitpunkt der bedingten Entlassung und der Zeitpunkt, zu dem die gesamte Strafe vollstreckt sein wird (Entlassung nach vollständiger Verbüßung, bihakkın tahliye), werden gesondert bewertet. Die Aufnahme in die Bewährung ist hingegen kein automatischer Vorgang, der nur von dem in der Strafzeitberechnung ersichtlichen Datum abhängt.
Ob der Antrag an die Vollstreckungsstaatsanwaltschaft, den Vollstreckungsrichter oder das Gericht, das das Urteil erlassen hat, zu richten ist, richtet sich nach der rechtlichen Natur des Begehrens. Eine allgemeine Online-Tabelle zur Berechnung der zu verbüßenden Zeit („yatar hesabı“) ersetzt diese aktenspezifische Prüfung nicht.
Grundlage: Gesetz Nr. 5275 · Gesetz Nr. 5237
Artikel 105/A des Gesetzes Nr. 5275 ermöglicht es einem Verurteilten, der die Voraussetzungen erfüllt, den Teil der Strafe bis zum Zeitpunkt der bedingten Entlassung unter der Maßnahme der Bewährung zu verbüßen. Die Unterbringung in einer offenen Anstalt oder in einer Erziehungsanstalt für Kinder (çocuk eğitimevi), die gute Führung, die verbleibende Zeit, der Antrag und der Beurteilungsbericht werden gemeinsam geprüft; die Entscheidung trifft der zuständige Vollstreckungsrichter. Für diejenigen, die aus Gründen, die nicht von ihrem Willen abhängen, nicht in eine offene Anstalt verlegt werden konnten, wird die besondere Regelung des Gesetzes gesondert bewertet.
Die im allgemeinen Grundsatz genannte Frist von einem Jahr ist nicht für jede Akte der einzige Maßstab. Für Frauen mit kleinen Kindern, für Personen, die wegen schwerer Krankheit, Behinderung oder hohen Alters nicht allein leben können, sowie für Verurteilte, die unter die Übergangsartikel fallen, können andere Voraussetzungen gelten.
Die am 4. Juni 2025 eingeführte Regelung sieht vor, dass mindestens ein Zehntel der bis zum Zeitpunkt der bedingten Entlassung in der Anstalt zu verbringenden Zeit, jedoch nicht weniger als fünf Tage, in der Anstalt verbracht wird. Nach Übergangsartikel 11 gilt diese neue Voraussetzung jedoch nicht für Straftaten, die vor ihrem Inkrafttreten begangen wurden. Bei der Prüfung der Akte werden der Tatzeitpunkt und die anzuwendende Übergangsvorschrift gemeinsam kontrolliert.
Der Übergangsartikel 6, der sich auf den 30. März 2020 und früher bezieht, und der sechste Absatz des Übergangsartikels 10, der Straftaten betrifft, die am 31. Juli 2023 oder früher begangen wurden, sind unterschiedliche Regelungen. Übergangsartikel 10 Absatz 6 wird mit seinen eigenen Voraussetzungen angewendet, einschließlich der nicht erfassten Straftaten und der in der Anstalt zu verbringenden Zeiten. Nach der Änderung vom 25. Dezember 2025 ist für diesen Absatz der Tatzeitpunkt maßgeblich; die Beurteilung erfolgt nicht allein danach, ob sich die Person zu diesem Zeitpunkt in der Haftanstalt befand. Diese Regelungen bedeuten nicht für jede Person die Streichung der Strafe oder eine automatische Entlassung.
Kann eine Pflicht nicht erfüllt werden, ist es wichtig, den Entschuldigungsgrund unverzüglich und mit Belegen der zuständigen Direktion mitzuteilen. Ein Wechsel der Adresse oder der Arbeit bedeutet nicht, dass die Pflicht von selbst entfällt. Richterliche Kontrollmaßnahmen im Ermittlungsverfahren und eine aus anderen rechtlichen Gründen angeordnete Bewährung sind von diesem Vollstreckungsregime getrennt.
Grundlage: Gesetz Nr. 5275 · Gesetz Nr. 5402
Die bedingte Entlassung kommt in Betracht, wenn je nach anzuwendendem Regime die in der Anstalt zu verbringende Zeit bei guter Führung abgeleistet ist und die entsprechende Entscheidung ergangen ist. Die Art der Straftat, zeitige oder lebenslange Freiheitsstrafe, Rückfall und Sondervorschriften können zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Es ist nicht richtig, eine einzige Quote auf alle Straftaten anzuwenden.
Hinsichtlich des zweiten Rückfalls ist die Änderung vom 4. Juni 2025 zusätzlich von Bedeutung. Die Quote der bedingten Entlassung bei zeitigen Freiheitsstrafen ist auf drei Viertel festgelegt; nach der alten Auskunft, ein „zweimal Rückfälliger könne in keinem Fall bedingt entlassen werden“, sollte nicht verfahren werden. Die übrigen gesetzlichen Voraussetzungen und der Inhalt des Urteils werden weiterhin geprüft.
Der Widerruf der bedingten Entlassung und ein Verstoß gegen die Bewährung sind nicht derselbe Vorgang. Bei einer neuen Straftat oder dem Vorwurf eines Pflichtverstoßes werden die Grundlage der Entscheidung, die Berechnung der Reststrafe und der Rechtsbehelf gesondert bewertet. Die bedingte Entlassung bedeutet nicht, dass die Verurteilung oder der Strafregistereintrag von selbst entfällt.
Grundlage: Gesetz Nr. 5275
Die unmittelbare Aufnahme in eine offene Strafvollzugsanstalt und die Verlegung aus einer geschlossenen in eine offene Anstalt hängen von unterschiedlichen Voraussetzungen ab. Art der Straftat, Gesamtstrafe, Rückfall, in der Anstalt verbrachte Zeit und die Beurteilung der guten Führung werden gemeinsam geprüft. In den vom Gesetz bestimmten Gruppen muss die Entscheidung des Verwaltungs- und Beobachtungsrats außerdem vom Vollstreckungsrichter bestätigt werden.
Die Beurteilung der guten Führung lässt sich nicht darauf reduzieren, ob eine Disziplinarmaßnahme vorliegt. Geprüft werden, wie die im Gesetz genannten Kriterien auf die konkrete Person angewendet wurden, die Begründung der Entscheidung, die Beurteilungsunterlagen und der Termin der erneuten Prüfung. Eine negative Beurteilung kann die Verlegung in eine offene Anstalt, die Bewährung oder das Verfahren der bedingten Entlassung beeinflussen.
Grundlage: Gesetz Nr. 5275 · Gesetz Nr. 4675
Die Zurückstellung der Vollstreckung wegen Krankheit oder Behinderung, der Aufschub auf Antrag des Verurteilten, die Unterbrechung der Vollstreckung und die Verbüßung der Strafe in der Wohnung sind voneinander verschiedene rechtliche Wege. Bei jedem werden die Entscheidungsstelle, die ausgenommenen Fälle, der Bericht und die übrigen Voraussetzungen gesondert geprüft.
Ein besonderer ärztlicher Bericht ersetzt für sich allein keine Entscheidung über Entlassung oder Aufschub. Die Dringlichkeit des Gesundheitsproblems, das vom Gesetz verlangte Berichtsverfahren und die Entscheidung der zuständigen Stelle werden gemeinsam behandelt. Auch die Stellung eines Antrags hält die Vollstreckung nicht von selbst an.
Bei verurteilten Kindern werden Alter, Art der Anstalt und die für Kinder geltenden Vollstreckungsvorschriften gesondert bewertet. Bei der Verlegung in die Erziehungsanstalt für Kinder und bei der Berechnung der Vollstreckungszeiten werden die aktuellen Ausnahmen nach Art der Straftat geprüft; eine für Erwachsene erstellte Berechnung wird nicht unmittelbar angewendet.
Grundlage: Gesetz Nr. 5275
Der Aufenthalt in einer Haftanstalt hebt weder den Zugang einer Person zu Gesundheitsleistungen und zu Gesprächen mit einem Rechtsanwalt noch die übrigen vom Gesetz gewährten Rechte auf. Gleichwohl werden Besuche, Schriftverkehr, die Annahme von Gegenständen, Hafturlaub und Verlegungen nach dem Status als Verurteilter oder Untersuchungsgefangener, der Art der Anstalt und den einschlägigen Vorschriften durchgeführt.
Bei Ablehnung eines Antrags werden die schriftliche Entscheidung, die Begründung und das Zustellungsdatum beschafft und der geeignete Rechtsbehelf bestimmt. Die Beschwerde eines Untersuchungsgefangenen über die Haftbedingungen und der Entlassungsantrag gegen die Anordnung der Untersuchungshaft können von verschiedenen Stellen geprüft werden. Bei akuter Gefahr für Leben oder Gesundheit dürfen die erforderlichen Anträge bei der Anstalt und im Gesundheitsbereich nicht verzögert werden.
Grundlage: Gesetz Nr. 5275 · Gesetz Nr. 4675
Der Zahlungsbefehl bei einer Geldstrafe, die Zahlungs- oder Ratenvoraussetzungen und die an die Nichtzahlung geknüpften Folgen werden getrennt von der gewöhnlichen Vollstreckung einer Freiheitsstrafe bewertet. Es kann nicht angenommen werden, dass die Vorschriften über Bewährung und bedingte Entlassung in Artikel 105/A des Gesetzes Nr. 5275 auf die aus einer Geldstrafe umgewandelte Freiheitsstrafe anzuwenden sind.
Nach Abschluss der Vollstreckung werden Anträge zu Strafregister- und Archiveinträgen sowie, sofern die Voraussetzungen vorliegen, zur Wiederherstellung der entzogenen Rechte gesondert behandelt. Die Überführung vom Register ins Archiv, die Löschung aus dem Archiv und die Wiederherstellung der Rechte sind nicht derselbe Vorgang; für jeden werden der jeweilige Eintrag, die Entscheidung und die gesetzlichen Voraussetzungen geprüft.
Grundlage: Gesetz Nr. 5275 · Gesetz Nr. 5352
Für ausländische Verurteilte in der Türkei und für türkische Staatsangehörige, deren Strafe im Ausland vollstreckt wird, wird die Überstellung verurteilter Personen im Rahmen der anwendbaren internationalen Übereinkommen und des Gesetzes Nr. 6706 bewertet. Die Überstellung verurteilter Personen und die Auslieferung sind verschiedene Vorgänge.
Voraussetzungen wie ein rechtskräftiges Urteil, Staatsangehörigkeit oder starke soziale Bindungen, Einwilligung, beiderseitige Strafbarkeit, die verbleibende Vollstreckungsdauer und die Zustimmung der beteiligten Staaten werden nach der konkreten Akte geprüft. Eine Überstellung in die Türkei oder aus der Türkei erfolgt nicht von selbst allein auf Antrag der Familie. Auf der Grundlage des ausländischen Urteils, der Vollstreckungsangaben und der erforderlichen Übersetzungen werden die Antragsvorbereitung und die Begleitung des Verfahrens zwischen den Behörden durchgeführt.
Grundlage: Gesetz Nr. 6706
Zunächst werden die Art der Maßnahme, die zuständige Stelle und der Zeitpunkt der Bekanntgabe bestimmt. Die folgende Unterscheidung zeigt, dass nicht alle Vollstreckungsanträge einer einzigen Frist unterliegen.
| Antrag | Frist und zuständige Stelle | Zuerst zu prüfen |
|---|---|---|
| Beschwerde über eine Vollstreckungsmaßnahme oder -tätigkeit | Bei Beschwerden nach Artikel 5 des Gesetzes Nr. 4675 15 Tage ab Kenntnis; in jedem Fall 30 Tage ab dem Zeitpunkt, zu dem die Maßnahme vorgenommen wurde. | Entscheidung oder Maßnahme, Unterlagen zur Kenntniserlangung und Zustellung, Stellung des Antragstellers. |
| Widerspruch gegen eine Entscheidung des Vollstreckungsrichters | Nach der aktuellen Regelung zwei Wochen ab Zustellung; Widerspruchsinstanz ist das Gericht für schwere Strafsachen (Ağır Ceza Mahkemesi) im Gerichtsbezirk des Vollstreckungsrichters. | Begründete Entscheidung und Zustellungsdatum; bei älteren Entscheidungen die Übergangsvorschrift. |
| Antrag zu Berechnung, Anpassung oder Zweifeln bei der Vollstreckung | Je nach rechtlicher Natur des Begehrens wird die einschlägige Vorschrift angewendet. Die Beschwerdefrist wird nicht unmittelbar auf alle Berechnungs- oder Anpassungsanträge verallgemeinert. | Rechtskräftiges Urteil, Strafzeitberechnung, frühere Anträge und Grundlage des Begehrens. |
Ein Beschwerdeantrag hält die Maßnahme nicht von selbst an. Liegen Folgen, die nur schwer oder gar nicht wiedergutzumachen sind, und offensichtliche Rechtswidrigkeit gemeinsam vor, wird ein Antrag auf Aufschub oder Aussetzung gesondert geprüft. Verfahren vor dem Verfassungsgericht (Anayasa Mahkemesi) und dem EGMR (AİHM) unterliegen wiederum ihren eigenen Zulässigkeits-, Rechtswegerschöpfungs- und Fristvoraussetzungen.
Grundlage: Gesetz Nr. 5275 · Gesetz Nr. 4675
Bei der ersten Bewertung ermitteln wir nicht nur das Begehren, sondern auch die weiteren Urteile und laufenden Verfahren, die sich darauf auswirken. Der Zusammenhang zwischen der in der Akte vorzunehmenden Maßnahme und dem erwarteten rechtlichen Ergebnis wird klar dargelegt.
Anhand der Anstalt, in der sich die Person befindet, des Stands der Vollstreckung, der nahenden Frist und neuer Zustellungen werden Prioritäten gesetzt. Die Vertretungsbefugnis und ein möglicher Interessenkonflikt werden geprüft.
Das rechtskräftige Urteil, die Strafzeitberechnung, die Anrechnungsunterlagen, die Beschlüsse der Gremien und die einschlägigen Zustellungen werden abgeglichen. Fehlende Unterlagen und klärungsbedürftige Punkte werden mitgeteilt.
Die zuständige Stelle, das Begehren, die Begründung und die erforderlichen Unterlagen werden bestimmt. Welche der Tätigkeiten Beratung, Schriftsatz, Gespräch mit der Anstalt und Begleitung eines Widerspruchs übernommen werden, wird schriftlich erläutert.
Die übernommenen Maßnahmen werden begleitet; das Ergebnis der Entscheidung, neue Pflichten und gegebenenfalls der nächste Rechtsbehelf werden dem Mandanten mitgeteilt. Eine Entlassung oder ein bestimmtes Entscheidungsergebnis wird nicht garantiert.
Die am 18. März 1999 in Kemer gegründete und seit 2007 in Antalya ansässige Güneş & Güneş Rechtsanwaltskanzlei bewertet rechtliche Beratung und Antragsbegleitung im Strafvollstreckungsrecht für Akten in allen 81 Provinzen der Türkei. Die zuständige Stelle, der Ort der Anstalt, der Zugang zur Akte und der Bedarf an Maßnahmen vor Ort bestimmen, wie die Leistung erbracht wird.
Ein Anstaltsbesuch, eine Maßnahme in einer anderen Provinz, Reisen oder zusätzlicher Begleitungsbedarf werden vorab zusammen mit dem Umfang der Tätigkeit und den Kosten erläutert. Die Kommunikation auf Türkisch, Englisch, Deutsch und Russisch hilft bei der Planung des Informationsaustauschs mit ausländischen Verurteilten und ihren im Ausland lebenden Angehörigen. Angelegenheiten, die im Ausland eine Vertretung nach örtlichem Recht erfordern, werden gesondert bewertet.
Für den ersten Kontakt müssen Sie nicht die gesamte Akte senden. Teilen Sie zunächst Angaben mit, die genügen, um das Thema und die Dringlichkeit zu verstehen; ausführliche Unterlagen werden angefordert, nachdem eine sichere Übermittlungsmethode festgelegt wurde.
Senden Sie in Ihrer ersten Nachricht keine türkische Identifikationsnummer, keine detaillierten Gesundheitsunterlagen, keine privaten Angaben Dritter und nicht die gesamte Akte. Welche Unterlagen erforderlich sind und wie sie übermittelt werden, wird im Gespräch festgelegt. Die Auskunftserteilung an Angehörige wird im Rahmen des Willens der Person, der Vertretungsbefugnis und der beruflichen Verschwiegenheitspflicht bewertet. Unseren Ansatz zu Vertraulichkeit und Informationssicherheit ansehen.
Das Honorar wird unter Berücksichtigung des Umfangs der Akte, der Zahl der zu prüfenden Urteile und Maßnahmen, der gewünschten rechtlichen Arbeit, von Anstaltsbesuchen und der Antragsbegleitung bestimmt. Das erste Gespräch, die schriftliche Bewertung, die Erstellung von Schriftsätzen und die laufende Begleitung der Akte können getrennte Leistungsumfänge sein. Die zu übernehmende Tätigkeit und das Anwaltshonorar werden unter Beachtung der geltenden Berufsregeln und der Mindestgebührenordnung der Rechtsanwälte (Avukatlık Asgari Ücret Tarifesi) schriftlich erläutert.
Das Anwaltshonorar sowie Notar-, Übersetzungs-, Unterlagenbeschaffungs-, Reise- und weitere durch die konkrete Tätigkeit erforderliche Kosten werden getrennt ausgewiesen. Liegen zusätzliche Stufen wie ein Widerspruch oder ein internationales Verfahren außerhalb des ursprünglichen Umfangs, wird dies gesondert mitgeteilt. Eine Auslage, die für die Akte nicht erforderlich ist, wird nicht als Standardauslage dargestellt.
Für Ihre bei unserer Kanzlei eingegangene Anfrage erfolgt der erste Kontakt spätestens innerhalb von 48 Stunden. Umfang, geplante Dauer und Honorar des Gesprächs werden mitgeteilt, bevor der Termin bestätigt wird. Wenden Sie sich in dringenden oder fristgebundenen Angelegenheiten telefonisch an uns, ohne die Antwort auf Ihre Nachricht an die Kanzlei abzuwarten.
Die Übermittlung einer Gesprächsanfrage bedeutet nicht, dass die Akte übernommen oder ein Antrag gestellt wurde. Annahme der Leistung, erforderliche Bevollmächtigung und Umfang der Tätigkeit werden gesondert festgelegt. Für den Zeitpunkt der Entscheidung der Vollstreckungsbehörde oder für ein Entlassungsergebnis wird keine zeitliche Garantie gegeben.
Vor der Rechtskraft kann eine bedingte Bewertung des voraussichtlichen Regimes und der Daten erfolgen. Das Urteil oder die Strafe kann sich jedoch bei der Prüfung im Rechtsmittelverfahren ändern. Eine auf einer noch nicht rechtskräftigen Entscheidung beruhende Berechnung kann nicht als sicherer Entlassungstermin dargestellt werden.
Angehörige können den ersten Kontakt herstellen. Die rechtliche Situation der Person, ihr Begehren und die Voraussetzungen der Vertretung werden bestimmt; falls erforderlich, wird ein Anwaltsgespräch in der Haftanstalt geplant. Der Antrag eines Angehörigen allein genügt nicht, um ihm alle Aktenangaben offenzulegen.
Das kann sein. Die Rechtskraft des neuen Urteils, sein Verhältnis zu den anderen Strafen, das anzuwendende Regime und die Anrechnungsunterlagen werden gemeinsam geprüft. Ein anhand der früheren Strafzeitberechnung ermitteltes Datum sollte mit der aktuellen Akte erneut abgeglichen werden.
Teilen Sie den Entschuldigungsgrund und den entsprechenden Beleg unverzüglich der zuständigen Bewährungsdirektion (denetimli serbestlik müdürlüğü) mit und bewahren Sie den Nachweis der Mitteilung auf. Die Mitteilung bedeutet nicht, dass der Entschuldigungsgrund anerkannt wurde. Liegt eine Vorladung, Verwarnung oder Entscheidung vor, sollte sie gesondert geprüft werden; spätere Pflichten dürfen nicht vernachlässigt werden.
Auf die erforderliche Mitteilung und den Antrag hin können die Bedingungen neu bewertet werden. Die Person darf den Ort der Unterschriftsleistung, die Arbeitszeit oder die Pflicht nicht eigenmächtig ändern. Die neue Regelung wird durch die Entscheidung der zuständigen Stelle oder Behörde festgelegt.
Die Nähe zur Familie kann den Antrag begründen; die Verlegung erfolgt jedoch nicht automatisch. Art der Anstalt, Sicherheit, Kapazität, Gesundheit und die Voraussetzungen der einschlägigen Vorschriften werden bewertet. Unterlagen, die den Antrag stützen, und gegebenenfalls die Begründung der Ablehnung sind wichtig.
Die Aufhebung einer Disziplinarmaßnahme ist zwar wichtig, aber nicht das einzige Element der Beurteilung der guten Führung. Geprüft werden auch, wie das Gremium die übrigen gesetzlichen Kriterien im konkreten Fall bewertet hat, und die Begründung der Entscheidung.
Der Antrag kann geprüft werden; dabei werden jedoch die Übereinstimmung des Berichts mit dem im Gesetz verlangten Verfahren und die übrigen Voraussetzungen kontrolliert. Die Vollstreckung in der Wohnung, die Zurückstellung wegen Krankheit und die Bewährung sind verschiedene Wege. Welcher Weg geeignet ist, wird nach der Akte bestimmt.
Eine Beschwerde allein hält die Maßnahme nicht an. Liegen die gesetzlichen Voraussetzungen vor, werden Aufschub oder Aussetzung gesondert beantragt. Die Tatsache, dass ein Antrag gestellt wurde, setzt die Pflichten zur Befolgung einer Ladung, zur Selbststellung oder zur Aufsicht nicht von selbst aus.
Das erste Gespräch kann aus der Ferne geplant werden. Der Wille der Person, die Bevollmächtigung, die erforderlichen Vollmachtsverfahren und die Grenzen des Informationsaustauschs werden bestimmt. Bei fremdsprachigen Unterlagen und im Ausland ausgestellten Vollmachten kann zusätzlich eine Prüfung von Form und Übersetzung erforderlich sein.
Entlassung, bedingte Entlassung, Abschluss der Strafe und Registervorgänge sind verschiedene Stufen. Die einschlägigen Voraussetzungen des Gesetzes Nr. 5352 für die Überführung des Eintrags vom Register ins Archiv oder für die Löschung aus dem Archiv werden gesondert bewertet.
Nein. Die rechtliche Leistung umfasst die Prüfung der Berechnung, die Vorbereitung des geeigneten Antrags, die Wahrung von Rechten und Fristen und die Begleitung der übernommenen Maßnahmen. Die Entscheidung trifft die zuständige Behörde, die die gesetzlichen Voraussetzungen bewertet.
Ermittlungsverfahren, Untersuchungshaft, Hauptverfahren und Rechtsmittel.
Haftbeschwerde, Entlassungsanträge und richterliche Kontrollmaßnahmen; ein von der Vollstreckung einer rechtskräftigen Strafe getrenntes Verfahren.
Verletzungen von Grundrechten und die Voraussetzungen der Individualbeschwerde.
Auslieferung, Interpol und grenzüberschreitende strafrechtliche Verfahren.
Abschiebung, Abschiebungshaft und Einreiseverbotsverfahren bei ausländischen Verurteilten.
Diese Seite dient der allgemeinen rechtlichen Information. Tatzeitpunkt, rechtskräftiges Urteil, Vollstreckungsakte und geltende Sondervorschriften sind bei einem konkreten Antrag gesondert zu prüfen.
Insbesondere Art. 14–17, 37–62, 66–89, 93–101 und 105/A–110; Übergangsartikel 6, 10 und 11.
Insbesondere Art. 4–6 zu Zuständigkeit, Beschwerde und Widerspruch.
Organisation der Bewährung, ihre Aufgaben und die Durchführung der Dienste.
Insbesondere Art. 30–33 zur Überstellung verurteilter Personen; die anwendbaren Übereinkommen werden gesondert geprüft.
Bestimmungen zu Strafregister, Archiveinträgen und zur Wiederherstellung entzogener Rechte.
Insbesondere Art. 7, 58 und 63 zur zeitlichen Geltung, zum Rückfall und zur Anrechnung.
Bestimmungen zu Untersuchungshaft, richterlicher Kontrolle und Rechtsmitteln.
Teilen Sie kurz mit, in welchem Stadium sich die Vollstreckung befindet, welche Maßnahme Sie prüfen lassen möchten und gegebenenfalls welcher Termin naht. Lassen Sie uns mit Ihnen die erforderlichen Unterlagen und den Umfang des Gesprächs klären.