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Mandantenrechte,
Vertraulichkeit und
Informationsgrundsätze

Dass Sie Ihre Rechte, die Entwicklungen in Ihrer Akte und die nächsten Schritte klar kennen, ist die Grundlage unserer Arbeitsweise.

Wofür ist diese Seite?

Erläutert, wie Sie zu Ihrer Akte informiert werden, Ihre grundlegenden Rechte im Anwalt-Mandanten-Verhältnis, das Berufsgeheimnis und den Schutz personenbezogener Daten sowie die Wege für Auskunftsanfragen und Rückmeldungen.

Was Sie vorbereiten sollten

Nennen Sie in Ihrer Auskunftsanfrage Ihren Namen, Ihr Aktenzeichen und Ihre Frage; bei fristgebundenen Angelegenheiten das Fristende und das betreffende Schriftstück. Geben Sie Zustellungen und neue Entwicklungen unverzüglich weiter.

Zusammenarbeit im Verfahren
Nächster Schritt

Übermitteln Sie Ihre Frage zu Ihrer Akte über die Seite Kontakt für Bestandsmandanten; für Ihre Meinung und Beschwerden zur Leistung lesen Sie das Rückmeldeverfahren.

Auskunftsanfrage übermitteln

RECHTSANWALTSKANZLEI GÜNEŞ & GÜNEŞ

Die Achtung Ihres Informationsrechts
ist unser grundlegender Arbeitsgrundsatz.

Als Rechtsanwaltskanzlei Güneş & Güneş betrachten wir die Achtung des Informationsrechts des Mandanten und eine aufmerksame Kommunikation als grundlegenden Arbeitsgrundsatz. Uns ist wichtig, dass Sie Ihre Akte verstehen, Ihre Rechte kennen und Ihre Entscheidungen mit ausreichender Information treffen.

Wir teilen Verhandlungsprotokolle, wichtige Entwicklungen und die nächsten Schritte offen mit und prüfen Ihre Fragen und Rückmeldungen sorgfältig.

  • Klare InformationDie Entwicklung, ihre Bedeutung und der nächste Schritt
  • Sorgfältige VertraulichkeitSchutz des Berufsgeheimnisses und personenbezogener Daten
  • Wirksames FeedbackAufmerksamer Umgang mit Ihren Fragen und Anliegen

IN JEDER WICHTIGEN PHASE IHRER AKTE

Information zum Verfahrensablauf und zu Verhandlungsprotokollen

In den wichtigen Phasen der Akte gilt der Grundsatz, Sie zu informieren, ohne dass Sie nachfragen müssen. Die Auswirkung des Dokuments auf Ihre Akte und der von Ihnen erwartete Beitrag werden gemeinsam erläutert.

  1. Annahme des Auftrags und Beginn

    Umfang des übernommenen Auftrags, verantwortlicher Rechtsanwalt und Kommunikationsablauf werden erläutert. Bei Klageerhebung oder Antragstellung werden die Aktendaten, die ersten Maßnahmen und etwaige Pflichten aus dem Protokoll der Vorprüfung (tensip zaptı) mitgeteilt.

  2. Vor der Verhandlung

    Gericht, Aktenzeichen sowie Tag und Uhrzeit der Verhandlung werden mitgeteilt; ebenso, ob Ihr persönliches Erscheinen erforderlich ist, welche Unterlagen vorzubereiten sind und welche wichtigen Punkte in der Verhandlung behandelt werden.

  3. Nach der Verhandlung

    Das Verhandlungsprotokoll wird mit dem Mandanten geteilt. Erlassene Zwischenentscheidungen, das Ergebnis der Verhandlung, der nächste Termin und die zu veranlassenden Schritte werden erläutert. Ist das Protokoll noch nicht zugänglich, erfolgt eine erste Information; sobald das Protokoll zugänglich ist, wird es gesondert übermittelt.

  4. Gutachten, Beweise und Zwischenentscheidungen

    Sachverständigengutachten, Ergebnisse von Ortsbesichtigungen, wichtige Schriftsätze und neue Beweismittel werden zusammen mit ihren Auswirkungen auf die Akte bewertet. Punkte, die eine Stellungnahme oder einen Einspruch erfordern, werden mit der jeweiligen Frist und den benötigten Informationen mitgeteilt.

  5. Entscheidung und Rechtsmittel

    Die Entscheidung und ihre Begründung werden erläutert, einschließlich der für und gegen Sie ausgefallenen Ergebnisse. Die Möglichkeit eines Einspruchs, einer Berufung (istinaf) oder einer Revision (temyiz), die Antragsfrist, die erforderliche Weisung, Honorar und Auslagen sowie der Umfang des bestehenden Vertrags werden klar benannt.

  6. Zahlungseingänge, Vollstreckung und Abschluss

    Die Rechtskraft der Entscheidung, ihre Vollstreckung oder andere Umsetzungsschritte werden mitgeteilt. Für Sie eingezogene Beträge werden Ihnen mitgeteilt, ohne den Abschluss der Akte abzuwarten; die Weiterleitung der Zahlung und das betreffende Konto werden erläutert. Die Auslagenabrechnung, die Herausgabe von Unterlagen und etwaige laufende Maßnahmen werden beim Abschluss gesondert geprüft.

Schriftliche Zusammenfassung des Aktenstands

Die letzte Entwicklung, ihre Auswirkung auf die Akte, die vorgenommene Maßnahme, der nächste Schritt, wichtige Termine und der von Ihnen erwartete Beitrag werden zusammen dargestellt. Auch in Zeiträumen ohne neue Entwicklung wird über die laufende Nachverfolgung eines erwarteten Gutachtens, einer Behördenantwort oder einer Entscheidung informiert.

Dieser Ansatz wird, der Art der Angelegenheit entsprechend, in Zivil- und Strafverfahren, verwaltungs- und steuerrechtlichen Streitigkeiten, Vollstreckungsverfahren und anderen rechtlichen Verfahren angewandt.

OFFENE KOMMUNIKATION ZUR VERMEIDUNG VON RECHTSVERLUSTEN

Verbindliche Fristen und wichtige Termine werden klar mitgeteilt.

In Mitteilungen zu gerichtlich gesetzten verbindlichen Fristen sowie zu gesetzlichen Antrags- und Einspruchsfristen werden vier Punkte klar benannt:

  • Vorzunehmende Handlung: Welche Information, welche Unterlage, Zahlung oder Weisung erforderlich ist.
  • Aufgabenverteilung: Die von der Kanzlei vorzunehmende Handlung und der von Ihnen erwartete Beitrag.
  • Frist: Die gesetzliche oder gerichtlich bestimmte Frist und, falls erforderlich, die Uhrzeit des Fristablaufs; getrennt vom kanzleiinternen Abgabetermin zur Vorbereitung.
  • Rechtliche Folge: Das Risiko, das bei Versäumung der Frist oder Nichtvornahme der verlangten Handlung entstehen kann.

Fristgebundene Mitteilungen warten nicht auf die allgemeine Rückmeldezeit.

Der Zugang einer kritischen Mitteilung bei Ihnen wird bei Bedarf telefonisch oder über einen anderen bestimmten Kanal bestätigt; wichtige Punkte werden schriftlich übermittelt. Der Grundsatz der ersten Rückmeldung binnen 48 Stunden verlängert keine Klage- oder Antragsfrist; dringende und fristgebundene Angelegenheiten werden nicht zurückgestellt.

Teilen Sie die Zustellung, den Umschlag und das Zustelldatum sowie die Eingangs- und Zustellungsangaben einer elektronischen Zustellung unverzüglich mit. Eine Nachricht unserer Kanzlei ersetzt keine amtliche Zustellung. Die Frist wird nach der für die konkrete Handlung geltenden Zustellungs- oder Kenntnisregel berechnet; das Datum, an dem Sie die Nachricht lediglich gesehen haben, ist nicht allein maßgeblich.

Die Mitteilung, dass eine Nachricht oder ein Dokument eingegangen ist, stellt nicht die ausdrückliche Weisung dar, die für Vergleich, Verzicht, Anerkenntnis oder eine andere wichtige Handlung erforderlich ist.

Fristhinweis zu fristgebundenen Handlungen und Zustellungen ansehen

NEHMEN SIE IN KENNTNIS IHRER RECHTE AM VERFAHREN TEIL

Ihre grundlegenden Rechte im Anwalt-Mandanten-Verhältnis

Die sieben grundlegenden Rechte, die wir im Anwalt-Mandanten-Verhältnis beachten, sichern Ihre bewusste Teilnahme am Verfahren.

Ihr Recht auf regelmäßige Information

Sie können sich über jede Phase Ihres Verfahrens oder des übernommenen Auftrags regelmäßig und rechtzeitig informieren lassen sowie nach dem Stand der Akte und dem nächsten Schritt fragen. Die Art der Information richtet sich nach der Art der Akte; wichtige Entwicklungen werden von selbst mitgeteilt.

Vertraulichkeit Ihrer Informationen und Unterlagen

Sie haben das Recht zu verlangen, dass Ihre Aktendaten nach den Grundsätzen des Berufsgeheimnisses und des Schutzes personenbezogener Daten geschützt werden. Die Vertraulichkeit wird ab der ersten Anfrage beachtet; auch wenn der Auftrag nicht übernommen wird oder das Mandat endet, besteht die Pflicht zur Wahrung des Berufsgeheimnisses fort.

Fragen stellen und verständliche Erläuterung

Sie können nach Begriffen, Dokumenten, Entscheidungen und Verfahrensschritten fragen, die Sie nicht verstehen, und verlangen, dass Ihre Optionen in einfacher Sprache erläutert werden. Die Kommunikation auf Türkisch, Englisch, Deutsch und Russisch sowie aktenspezifischer Übersetzungsbedarf werden zu Beginn geprüft. Amtliche/beglaubigte Übersetzungen und zusätzliche Auslagen werden gesondert erläutert. Sie können Ihren Kommunikations- oder Barrierefreiheitsbedarf mitteilen.

Informationen zu Honorar, Auslagen und Abrechnung

Das Anwaltshonorar, die davon umfassten Leistungen, die Zahlungsbedingungen und zusätzliche Verfahrensabschnitte werden von Anfang an erläutert. Das Honorar wird von Gerichtsgebühren sowie von Sachverständigen-, Ortsbesichtigungs-, Zustellungs-, Übersetzungs- und sonstigen Auslagen getrennt. Sie können sich über voraussichtliche und zusätzliche Auslagen, die Verwendung des Vorschusses, Zahlungseingänge, einen etwaigen Erstattungssaldo und die zugehörigen Unterlagen informieren. Das Risiko, die Anwaltsvergütung der Gegenseite (vekâlet ücreti) und die Verfahrenskosten tragen zu müssen, wird ebenfalls benannt.

Unterlagen einsehen und Abschriften erhalten

Sie können Schriftsätze, Protokolle, Gutachten, Zustellungen, Entscheidungen und weitere teilbare Unterlagen einsehen, Abschriften verlangen und eine Erläuterung ihrer rechtlichen Bedeutung erbitten. Gesetzliche Zugangs- und Geheimhaltungsbeschränkungen, Rechte Dritter und die Vorschriften zur Herausgabe von Unterlagen werden beachtet; besteht eine Einschränkung, wird der Grund erläutert. Die Übergabe erfolgt über einen geeigneten Kanal an die berechtigte Person.

Loyale und sorgfältige Vertretung

Sie haben das Recht zu erwarten, dass Ihre Angelegenheit unter Wahrung Ihrer Rechte und rechtlichen Interessen loyal und sorgfältig geführt wird. Persönliche Interessen oder Interessen Dritter gehen der Pflicht nicht vor. Bei der Annahme und während der gesamten Vertretung werden Interessenkonflikte geprüft; eine Vertretung, die gegen die Berufsregeln verstößt, wird nicht übernommen. Während Beweise, Fristen und Risiken sorgfältig bewertet werden, bleibt die Unabhängigkeit des Rechtsanwalts gewahrt.

Prozessstrategie erfahren und an Entscheidungen mitwirken

Sie können die vorgeschlagene Klage- oder Verteidigungsstrategie, die zugrunde liegenden Tatsachen und Beweise sowie die Optionen Klage, Antrag, Verhandlung, Mediation und Vergleich samt ihren Risiken erfahren. Ändert sich der einzuschlagende Weg aufgrund neuer Beweise, eines Gutachtens oder einer Entscheidung, werden Grund und Auswirkung erläutert.

Die rechtlichen und finanziellen Folgen von Entscheidungen zu Vergleich, Verzicht, Anerkenntnis, Erlass und Rechtsmitteln werden erläutert; Ihre erforderliche Weisung und die besondere Vollmacht werden beachtet. Die Bewertung beruht auf den vorliegenden Informationen und Beweisen; ein bestimmtes Ergebnis oder eine bestimmte Verfahrensdauer wird nicht garantiert.

GRUNDLAGE DES VERTRAUENSVERHÄLTNISSES

Vertraulichkeit zwischen Anwalt und Mandant und Weitergabe von Informationen

Die von Ihnen mitgeteilten Informationen und Unterlagen werden unter Beachtung von Vertraulichkeit und Schutz personenbezogener Daten zur rechtlichen Bewertung Ihrer Anfrage und zur Durchführung der übernommenen Leistung verwendet. Gesetzliche Pflichten, der Schutz von Rechten und Aufbewahrungsvorgänge werden nach den einschlägigen Rechtsvorschriften durchgeführt.

Mit wem werden Informationen geteilt?

Informationen werden mit dem Mandanten oder einer Person geteilt, deren Befugnis überprüft wurde. Familienbande, die Eigenschaft als Ehegatte oder als Mitarbeiter eines Unternehmens begründen für sich allein keine Befugnis; bei Unternehmen und Angelegenheiten mit mehreren Mandanten werden die Ansprechpartner festgelegt.

Bei erforderlichem Austausch mit Gerichten, Behörden und zuständigen Personen werden Rechtsgrundlage und Verhältnismäßigkeit beachtet. Auch für Beschäftigte und hinzugezogene Personen ist der Zugang auf Aufgaben und Bedarf beschränkt; die Verschwiegenheitspflicht bleibt gewahrt.

Vertraulichkeit und anwaltliche Kontrolle auch bei digitalen Werkzeugen

Auch bei Übersetzungs-, Cloud- und KI-Werkzeugen gelten das Berufsgeheimnis und die anwaltliche Sorgfaltspflicht. Die Weitergabe an einen Dienstleister wird hinsichtlich Erforderlichkeit, Rechtsgrundlage, Sensibilität der Daten, Bedingungen einer Übermittlung ins Ausland und Schutzvorkehrungen geprüft.

Ein wesentlicher Einsatz künstlicher Intelligenz, der Ihre Akte oder Ihre Daten betrifft, wird offengelegt; soweit erforderlich, wird eine Einwilligung oder Zustimmung eingeholt. Aus berechtigter Sorge um die Datensicherheit können Sie verlangen, dass auf den Einsatz verzichtet wird; Ihre Bitte wird zusammen mit den Anforderungen der Arbeit geprüft. Die abschließende rechtliche Bewertung und die berufliche Verantwortung liegen beim Rechtsanwalt.

Unsere Grundsätze zu Vertraulichkeit und Informationssicherheit

SCHUTZ PERSONENBEZOGENER DATEN

Ihre Rechte an Ihren personenbezogenen Daten

Bei der Verarbeitung personenbezogener Daten sind Zweckbindung, Erforderlichkeit und angemessene Sicherheitsmaßnahmen maßgeblich. Die Erteilung eines Datenschutzhinweises ist nicht dasselbe wie die Einholung einer ausdrücklichen Einwilligung; sie bedeutet nicht, dass für jede Datenverarbeitung zwingend eine ausdrückliche Einwilligung erforderlich ist. Geprüft werden der geeignete Rechtsgrund und, soweit erforderlich, zusätzliche Voraussetzungen für besondere Kategorien von Daten.

Nach Artikel 11 des Gesetzes Nr. 6698 über den Schutz personenbezogener Daten (KVKK) haben Sie das Recht zu erfahren, ob Ihre Daten verarbeitet werden, zu welchem Zweck und an welche Personen sie übermittelt wurden; die Berichtigung unvollständiger oder unrichtiger Daten zu verlangen; bei Vorliegen der Voraussetzungen die Löschung oder Vernichtung sowie die Mitteilung dieser Vorgänge an die Empfänger zu verlangen; einem Ergebnis zu widersprechen, das sich allein aus einer automatisierten Analyse zu Ihrem Nachteil ergibt; und den Ersatz von Schäden zu verlangen, die durch eine rechtswidrige Verarbeitung entstanden sind.

Ein KVKK-Antrag ist ein eigenständiges rechtliches Verfahren.

Der Antrag wird mit Identitätsprüfung und nach den in den Rechtsvorschriften vorgesehenen Verfahren gestellt. Anfragen werden schnellstmöglich und spätestens innerhalb von 30 Tagen abgeschlossen; die abschließende Antwort wird schriftlich oder elektronisch mitgeteilt. Eine bloß telefonische Auskunft ersetzt diese Antwort nicht. Ihre gesetzlichen Beschwerde- und Rechtsschutzmöglichkeiten bleiben unberührt.

Ein Löschungsverlangen beseitigt nicht von selbst eine fortbestehende gesetzliche Aufbewahrungspflicht oder die Notwendigkeit, Rechte zu schützen. Einzelheiten zu Zwecken, Rechtsgründen, Übermittlung und Antragsverfahren entnehmen Sie dem KVKK-Datenschutzhinweis.

ERREICHBARE UND AUFMERKSAME KOMMUNIKATION

Kommunikation, Informationsanfragen und Feedback

Ihre Informationsanfragen und Ihre Rückmeldungen zur Leistung werden an die zuständige Person weitergeleitet; Bewertung und nächster Schritt werden Ihnen erläutert.

Ihre Informationsanfrage

Fügen Sie Ihrer Anfrage Ihren Namen, Ihr Aktenzeichen und Ihre Frage bei. Handelt es sich um eine fristgebundene Angelegenheit, nennen Sie die Frist und das betreffende Dokument. Stellen Sie in einer übermittelten Zusammenfassung fehlende oder unrichtige Angaben fest, verlangen Sie eine Berichtigung; ist eine Prüfung erforderlich, wird der nächste Schritt erläutert.

Ihre Meinung, Anregungen und Beschwerden

Ihre Meinung, Anregungen und Beschwerden werden von den zuständigen Personen geprüft; das Ergebnis und gegebenenfalls ein Abhilfeschritt werden mitgeteilt. Ihre gesetzlichen Antrags- und Beschwerderechte bleiben gewahrt.

Erste Rückmeldung innerhalb von 48 Stunden

Auf Ihre allgemeinen Anfragen und Kommunikationswünsche erfolgt innerhalb von 48 Stunden eine erste Rückmeldung. Dies ist nicht die Frist, innerhalb derer eine umfassende rechtliche Prüfung oder eine Aktenmaßnahme abgeschlossen wird.

Wichtige Weisungen und Erläuterungen werden schriftlich bestätigt. Mitteilungen erfolgen über den festgelegten Kanal; Änderungen Ihrer Kontaktdaten müssen Sie uns mitteilen.

Verantwortlicher Rechtsanwalt und Kontinuität der Kommunikation

Der verantwortliche Rechtsanwalt und der Kommunikationskanal werden zu Beginn benannt. Wechselt der Rechtsanwalt oder ist er vorübergehend nicht erreichbar, wird der zuständige Ansprechpartner mitgeteilt; bei einer Übergabe werden der Stand der Akte, laufende Fristen und offene Angelegenheiten berücksichtigt.

Erneute Prüfung Ihrer Rückmeldung

Reicht die erste Erläuterung nicht aus, können Sie eine erneute Prüfung durch die Kanzleileitung verlangen. Ihre Fragen und Rückmeldungen beeinträchtigen die sorgfältige Bearbeitung Ihrer Akte nicht. Eine kanzleiinterne Prüfung ersetzt die gesetzlichen Rechtsbehelfe nicht und hemmt keine Fristen.

FÜR EINEN REIBUNGSLOSEN VERLAUF

Richtige Angaben und rechtzeitige Mitteilung sind wichtig.

  • Teilen Sie alle wichtigen Ereignisse, früheren Anträge und Unterlagen, die für oder gegen Sie sprechen können, vollständig mit.
  • Melden Sie Zustellungen, neue Beweismittel und wichtige Gespräche mit der Gegenseite unverzüglich.
  • Reichen Sie angeforderte Unterlagen, Weisungen und Kostenvorschüsse bis zum genannten Termin ein; können Sie diese nicht beschaffen, teilen Sie dies vor Fristablauf mit.
  • Geben Sie keine Passwörter für e-Devlet, UYAP oder Ihr Online-Banking und keine einmaligen Bestätigungscodes weiter. Prüfen Sie beim Versand von Unterlagen den Empfänger und den Kommunikationskanal.

Sichere Dokumentenübermittlung und unsere offiziellen Kommunikationskanäle stehen Ihnen dafür zur Verfügung.

Ende der Vertretung und Übergabe der Akte

Ihre Entscheidung, einen Rechtsanwalt zu wählen oder zu wechseln, wird zusammen mit dem Vertrag und seinen gesetzlichen Folgen geprüft. Bei Beendigung des Auftrags werden der aktuelle Stand der Akte, laufende Fristen, die Herausgabe von Unterlagen und die Abrechnung geklärt. Gesetzliche Vorschriften zu Honorar, Auslagen und Aufbewahrung von Unterlagen bleiben unberührt.

KURZE ANTWORTEN

Häufig gestellte Fragen

Ersetzt die Einsicht in meine Akte über UYAP die Information durch den Rechtsanwalt?

Der Online-Zugang zur Akte erleichtert Ihnen den Zugriff auf das Dokument. Die Information durch unsere Kanzlei umfasst darüber hinaus die Erläuterung der rechtlichen Bedeutung des Dokuments, der Risiken und des nächsten Schritts; sie beschränkt sich nicht auf die Weitergabe einer Bildschirmaufnahme.

Werde ich über Gespräche mit der Gegenseite informiert?

Der wesentliche Inhalt von Gesprächen, die im Rahmen Ihrer Akte mit der Gegenseite oder deren Vertreter geführt werden, sowie ein etwaiges Vergleichsangebot werden Ihnen mitgeteilt. Die für einen Vergleich erforderliche Weisung und besondere Vollmacht werden zusätzlich beachtet.

Kann ich das Protokoll erhalten, auch wenn ich nicht an der Verhandlung teilnehme?

Ja. Das Protokoll wird unter Beachtung gesetzlicher Zugangs- oder Geheimhaltungsbeschränkungen geteilt; das Ergebnis der Verhandlung und die zu veranlassenden Schritte werden erläutert.

Löst das Senden einer Nachricht oder eines Dokuments die Fristenüberwachung aus?

Allein das Senden einer Nachricht oder eines Dokuments bedeutet nicht, dass der Auftrag angenommen wurde; Auftrag und Fristenüberwachung müssen ausdrücklich festgelegt werden. Für unsere bestehenden Mandanten bestehen unsere Pflichten zur Nachverfolgung und Sorgfalt im Rahmen des angenommenen Auftrags fort.

Sind Feedback und ein KVKK-Antrag dasselbe?

Nein. Eine Meinung oder Beschwerde zur Leistung wird im Feedbackverfahren behandelt; ein gesetzliches Begehren zu Ihren personenbezogenen Daten wird im KVKK-Antragsverfahren und innerhalb von dessen Frist geprüft.

Rechtsgrundlagen und einschlägige Texte